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Energiewende - Erfolgsmodell Deutschland?

Start der neuen Veranstaltungsreihe "brem.talk" mit Staatssekretär Uwe Beckmeyer

Foto (v.l.): Hans Jessen, Staatssekretär Uwe Beckmeyer und Staatsrätin Ulrike Hiller beim „brem.talk“ in der Bremer Landesvertretung in Berlin , jpg, 287.7 KB
Foto (v.l.): Hans Jessen, Staatssekretär Uwe Beckmeyer und Staatsrätin Ulrike Hiller beim „brem.talk“ in der Bremer Landesvertretung in Berlin
© BBEE


Der große Saal der Landesvertretung Bremen in Berlin war am Mittwochabend (20.4.2016) gut gefüllt bei der Premiere eines neuen Veranstaltungsformats: Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller hatte zum „brem.talk – Hans Jessen und Gäste“ eingeladen.

In Zukunft soll der langjährige Radio Bremen Korrespondent und Moderator von "buten un binnen" regelmäßig in intimer Atmosphäre mit interessanten Gästen zu aktuellen Themen „talken“.

Staatsrätin Hiller: „Ich freue mich darüber, dass sich Hans Jessen bereit erklärt, mit uns ein neues Veranstaltungsformat auszuprobieren, bei dem wir Talk-Gäste und Inhalte mit Bezug zu Bremen präsentieren und diskutieren. Er ist von seiner Biografie und Erfahrung prädestiniert Gastgeber des brem.talks zu sein.“

Thema des ersten brem.talks war „Energiewende – Erfolgsmodell Deutschland oder Muster ohne Wert?“. Hans Jessen diskutierte mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, über den aktuellen Stand der Energiewende.

Beckmeyer: Deutschland ist Vorreiter

Im Zentrum der Diskussion, an der sich auch das Fachpublikum aus Umwelt-, Energie- und Wirtschaftsverbänden rege beteiligte, stand die Frage, wie weit man bei der Umsetzung der Ziele gekommen ist.

Uwe Beckmeyer, der die Städte Bremen und Bremerhaven im Deutschen Bundestag vertritt, skizzierte die Energiewende als ökologischen und ökonomischen Erfolg und betonte die Vorreiterrolle Deutschlands in der Welt: „Deutschland ist den formulierten Zielen der Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2020, der Erhöhung der Energieeffizienz, dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Ausbau der erneuerbaren Energien einen großen Schritt näher gekommen.“

Sicherlich gebe es auch noch große Herausforderungen, gerade im globalen Kontext, betonte Beckmeyer. „Aber die Erfolge und Chancen für den Innovations- und Wirtschaftsstandort überwiegen.“ Dies gelte im Übrigen auch für Bremen und insbesondere Bremerhaven, wo viele Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien angesiedelt sind, so der Bundestagsabgeordnete.