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Kunstvolle Integration

Ausstellung "Wurzeln schlagen" fragt nach Ankommen und Integration in Bremen

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Staatsrätin Ulrike Hiller begrüßt die Künstlerinnen und Künstler
© BBEE


Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staaträtin Ulrike Hiller, und der Verein "Ars Bosnae e.V." aus Bremen haben am Mittwoch (14.09.2016) zur Ausstellungseröffnung von "Wurzeln schlagen" in die Bremer "Kulturbotschaft" in Berlin eingeladen.

In der von Amir Omerovic kuratierten Ausstellung haben acht Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Bremen zusammengefunden. Sie haben mit zum Teil unterschiedlichen Migrationshintergründen und ihren persönlichen Bezügen zu Bremen in ihren Arbeiten die Themen neue und alte Heimat behandelt.

Staatsrätin Hiller freute sich, die Landesvertretung erneut als Schaufenster für Bremen und Bremerhaven nutzen zu können. "Die Ausstellung ist auch Ausdruck der Vielfalt Bremens, der bremischen Künstlerinnen und Künstler und ihrer Kunst", so Hiller in ihrer Begrüßungsrede.

Amir Omerovic wies in seiner Einführung zur Ausstellung auf die unterschiedlichen Konzepte und Zugänge der Arbeiten zum Thema "Heimat" und "Bremer sein" hin: "Es gibt die Waschechten, die Zuzügler, die Einwanderer, die links und die rechts der Weser oder auch einfach mal nur ‚die Bremer‘."

Omerovic fragte die rund 100 Gäste: "Was ist `Zuhause´?" und verwies auf die Theorien und Sprüche, die es dazu gebe. Der zutreffendste sei seiner Meinung nach: "Da wo ich bin, ist mein Zuhause!".

An der Ausstellung sind die Künstlerinnen und Künstler Maryam Motallebzadeh, Laila Seidel, Milena Tsochkova, Peter Rambowski, Rainer Weber; Tom Gefken, Mirsad Herenda und Amir Omerovic mit jeweils mindestens zwei Arbeiten beteiligt.

Die Ausstellung ist bis zum 6. Januar 2017 in der Landesvertretung Bremen in Berlin zu sehen.