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Bremen für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Mit seiner Partnerschaft Durban in Südafrika steht Bremen in der Endauswahl

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Die Freie Hansestadt Bremen ist für den "Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020" nominiert. Gemeinsam mit Durban (Südafrika) ist Bremen in der Kategorie "Kommunale Partnerschaften" für Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement vorgeschlagen.

Insgesamt sind fünf Städte-Tandems im Rennen um den Preis, der von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global seit 2008 jährlich vergeben wird. Mit der Auszeichnung werden Kommunen in Deutschland und ihre Partnerstädte im globalen Süden gewürdigt, die sich für die Umsetzung der "UN-Agenda 2030" für nachhaltige Entwicklung engagieren. Das Sieger-Duo erhält ein zweckgebundenes Preisgeld von je 30.000 Euro.

Klimaschutz und Umweltbildung als Schwerpunkte

Die seit den 1990er Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Bremen und Durban wurde 2011 mit einem Rahmenabkommen institutionalisiert. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Klimaschutz und Umweltbildung. Als Hafen- und Küstenstädte ist der Klimawandel für die Kommunen von besonderer Bedeutung, und die Städte können hier voneinander lernen. Durban ist im südlichen Afrika Vorreiter bei Projekten und Konzepten zur Anpassung an den Klimawandel und konnte somit auch Anregungen für die erste Klimaanpassungsstrategie Bremens liefern.

Weitere gemeinsame Projekte gibt es bei nachhaltiger Stadtplanung und nachhaltigem Tourismus. Zudem besteht ein reger Austausch in den Bereichen Kunst, Kultur, Jugend und Sport. Neben zivilgesellschaftlichen Organisationen sind auch die senatorischen Fachbehörden und städtische Betriebe in die Partnerschaft eingebunden.

Weitere Informationen finden sich hier:

Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2020