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Nachhaltig die Welt verändern

Globale Verantwortung vor Ort: Bremens Entwicklungszusammenarbeit

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Global denken, lokal handeln: bremische Entwicklungszusammenarbeit
© BBEE


Entwicklungszusammenarbeit ist seit mehr als 30 Jahren im Land Bremen fest verankert. Dabei ist es uns wichtig, auf Augenhöhe und partnerschaftlich miteinander umgehen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit unserem kolonialen Erbe. Ohne das Engagement der Zivilgesellschaft in Nichtregierungsorganisationen, Kirchen, Vereinen, Hochschulen und der Wirtschaft wäre diese Kontinuität für uns nicht möglich.

Die vier Schwerpunkte der bremischen Entwicklungszusammenarbeit sind:

Partnerschaften mit dem globalen Süden

Wissensaufbau und Stärkung von Institutionen in unseren Partnerländern sind ein wichtiger Baustein für die Entwicklung vor Ort. Bremen fördert daher - gemeinsam mit dem Bund - internationale Programme zur wirtschaftsorientierten Qualifizierung von Fach- und Führungskräften aus Entwicklungsländern. In diesem Bereich bringt Bremen seine Kompetenzen durch die Kooperation mit bremischen Wissensträgern aus Wirtschaft und Wissenschaft aktiv ein.

Besonders die Städtepartnerschaften in Afrika sind ein wichtiger Bestandteil der internationalen Beziehungen der Freien Hansestadt Bremen. Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit kooperiert intensiv mit den Partnern in Durban (Südafrika) und Windhoek (Namibia), um durch gegenseitiges Lernen und den Austausch im Rahmen gemeinsamer Projekte einen Beitrag zur Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Auch die Unabhängigkeit der Westsahara ist uns ein wichtiges Anliegen.

Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit fördert auch Projekte aus der bremischen Zivilgesellschaft, mit denen eine nachhaltige Entwicklung in Ländern des globalen Südens unterstützt wird.

17 Ziele für eine bessere Welt - die globalen Entwicklungsziele

Die UNO hat im Jahr 2015 die universellen und globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beschlossen: 17 Ziele für eine bessere Welt. Die Umsetzung soll bis 2030 erfolgen und bezieht alle Regionen der Welt mit ein. Wir fühlen uns dieser Aufgabe verpflichtet und engagieren uns im Rahmen der 15 Städtepartnerschaften Bremens und Bremerhavens.

Zu diesem Ziel laden wir regelmäßig zu einer Städtepartnerschaftskonferenz ein, um uns auszutauschen und voneinander zu lernen. Die nächste Konferenz findet im März 2019 in Bremen statt.

Fairer Handel im Land Bremen und in der Welt

Die Freie Hansestadt Bremen hat im Jahr 2006 als erstes Bundesland die faire Beschaffung im öffentlichen Dienst in ein Landesgesetz aufgenommen. Wir engagieren uns konsequent zum Thema "Fairer Handel" in Bremen und Bremerhaven. So wurden wir im Jahr 2011 mit dem Titel "Hauptstadt des Fairen Handels" ausgezeichnet, der uns auch weiterhin motiviert und verpflichtet. Seit 2014 sind Bremen und Bremerhaven zudem "Fair Trade Towns".

Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

In einer Welt mit Handelsbeziehungen über Ländergrenzen hinweg haben unsere Lebens- und Konsumentscheidungen direkte Auswirkungen auf das Leben von Menschen in anderen Ländern. Mit der von uns geförderten Informations- und Bildungsarbeit leisten zivilgesellschaftliche Organisationen in Bremen und Bremerhaven wertvolle Beiträge, damit verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen getroffen werden können und Kenntnisse über globale Wechselwirkungen, Abhängigkeiten, Nord-Süd-Ungerechtigkeiten und Migrationsbewegungen verbreitet werden.

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