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Mit den Bremer Stadtmusikanten nach Izmir

Staatsrätin Ulrike Hiller liest bei den 29. Berliner Märchentagen

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Staatsrätin Ulrike Hiller liest Schulklasse bei Berliner Märchentagen vor
© BBEE


Bevor Staatsrätin Ulrike Hiller das Märchenbuch aufschlagen konnte, gab es erst einmal jede Menge handfester Fragen: Die 25 Schülerinnen und Schüler der Berliner Grundschule auf dem Tempelhofer Feld wollten es bei der Vorlesestunde im Rahmen der „29. Berliner Märchentage“ in der Landesvertretung Bremen beim Bund ganz genau wissen. „Wie groß ist Bremen?“, „Wie viele Schulen gibt es da?“ und „Wie lange gibt es die Stadt schon?“ – das waren nur einige der Themen, die die Drittklässler beim Gespräch mit der Bevollmächtigten Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit auf dem Herzen hatten.

Gebannt lauschte die Schulklasse, was Ulrike Hiller über Bremen und Bremerhaven im Allgemeinen und die Bremer Stadtmusikanten im Besonderen zu berichten hatte. Und das war ziemlich spannend. Denn in dem Buch „Wie die Bremer Stadtmusikanten nach Izmir kamen“, aus dem sie den Kindern vorlas, wird die Geschichte der vier tierischen Freunde fortgesponnen: Machten sie sich im Märchen der Gebrüder Grimm auf den Weg nach Bremen, um ein besseres Leben zu beginnen, ist das Ziel nun die Türkei.

Märchenhaft gut: Grundschule zu Besuch in der Landesvertretung Bremen

Von ihren neuen Freunden Mehmet und Leyla aus Izmir erfahren die Stadtmusikanten nämlich, dass sie den falschen Text singen. Also beschließen sie, in die Türkei zu fahren, um dort die richtigen Worte zu lernen. Unterwegs kommen sie durch Frankreich, Italien und Griechenland. Am Ende landen sie doch noch in Izmir und treffen dort viele neue Freunde. „Eine sehr schöne Geschichte“, fand nicht nur Ulrike Hiller. Noch schöner waren nur Kakao und Milchreis, den die kleinen Gäste beim Besuch in der Landesvertretung serviert bekamen. Eben einfach märchenhaft gut!

Ziel der Berliner Märchentage ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr bereits zum 29. Mal statt. Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen, Konzert- und Theaterhäuser, aber auch öffentliche Verwaltungen und Botschaften öffnen für die Märchentage ihre Türen.